Paradigmenwechsel

Aus der Programmplanung einer deutschen Vortragsreihe

UAC / SOWUTU bezieht Position im afrikanisch-deutschen Entwicklungsdialog

Am deutschen Wirtshaustisch wie im Bundesparlament wird das Migrationsthema vehement diskutiert. Afrika rutscht damit von der Hinterbank auf die vorderen Plätze der deutschen Politik-Agenda. Um Lösungen bemüht,  macht sich der von Bundes-Entwicklungsminister Müller initiierte Marshallplan für Afrika dafür stark, Afrika in einem neuen Licht dastehen zu lassen. Insbesondere Wirtschaftskreise sollen von der weit verbreiteten Afrika-Müdigkeit kuriert und zu einer neuen Sichtweise bekehrt werden.  Schließlich soll der deutsche Mittelstand jetzt richten, was Zig Jahre  Entwicklungspolitik nicht erreicht haben: Wirtschaftliche Diversifikation, die Entwicklung zeitgemäßer Berufsbilder und nicht zuletzt Einkommensentwicklung! … damit sich nicht noch mehr Afrikaner wegen fehlender Bleibeperspektiven über das Mittelmeer auf den Weg nach Deutschland machen.

Sowutu zum Marshallplan für Afrika, initiiert durch Bundesminister Müller BMZ

Strategien zur Inwertsetzung deutsch-afrikanischer Entwicklungspotenziale

Was sagen aber eigentlich die Afrikaner dazu? Das der größten staatlichen Universität  Bénins Université d’Abomey Calavi  (UAC) angeschlossene Zentrum für umwelt- und materialwissenschaftliche Innovationen, SOWUTU, hat sich den deutschen Marshallplan für Afrika einmal genauer angesehen und einen Einordnungsversuch unternommen. Das Team rund um den wissenschaftlichen Leiter Dipl. Ing. Euloge G. Zodéougan und den kuratierenden Lehrstuhlinhaber für Geologie und Umweltwissenschaften, Prof. Euloge Ogouwalé, macht auch eine Reihe erster Ideenvorschläge für Mittelstand  und eine bessere Verzahnung von Wirtschaft und beruflicher Bildung.